Fangfoto richtig knipsen

Fangfoto richtig knipsen

Wie dein Fang auf deinem Foto richtig zur Geltung kommt und was Fotograf und Fänger wissen sollte, um ein perfektes Fangfoto zu knipsen.

Auf einem Fangfoto bist nicht du als Fänger das Model, sondern dein Fang.

Ein Model was nicht auf deine Anweisungen hört, ist oft nicht einfach zu fotografieren.

Aber mit den folgenden Tipps kannst auch du perfekte Erinnerungen festhalten, welche dir auch nach Jahren noch ein Lächeln aufs Gesicht zaubern.

 

Tipps für den Fotografen

  1. Kein Gegenlicht: Nie gegen die Sonne fotografieren, immer mit der Sonne im Rücken fotografieren. So verhinderst du, dass die Kamera eine falsche Beleuchtung vornimmt!
  2. Schatten: Achte darauf, dass dein Schatten nicht auf den Angler fällt. Am besten ist es garkeinen Schatten auf dem Motiv zu haben.
  3. Blitzen: Auch bei hellen Verhältnissen ist es ratsam einen Blitz zu verwenden, denn gerade dieser kann Schatten minimieren.
  4. Hintergrund: Wähle einen passenden Hintergrund. Auch wenn dieser nicht der Mittelpunkt deines Bildes ist, sollten sich keine unpassenden oder unansehnlichen Gegenstände im Hintergrund befinden.
  5. Bildausschnitt: Der Fisch solle auf jeden Fall die Hauptattraktion auf dem Bild sein. Deshalb sollten Fisch und Fänger den größten Teil des Bildes einnehmen. Hierbei ist darauf zu achten, dass keine Abschnitte entstehen, wie z.B das die Schwanzflosse des Fisches fehlt oder nur der halbe Kopf des Anglers ist auf dem Bild zu sehen ist.
  6. Fokus: Da der Fisch unser Model für das Bild ist und nicht der Angler oder die Landschaft, sollte der Fokus direkt auf den Fisch gerichtet sein.
  7. Mehrere Bilder knipsen: Du solltest auf keinen fall viel Zeit mit einem lebenden Fisch außerhalb des Wassers verbringen. Gebt euch trotzdem nicht gleich mit dem ersten Bild zufrieden. Macht ein paar mehr Aufnahmen, falls ihr doch einmal geblinselt habt oder im Hintergrund gerade etwas Unpassendes zu sehen ist.
  8. Saubere Linse: Achtet darauf, dass sich kein Dreck, Staub oder Spritzwasser auf der Linse der Kamera befindet. Das könnte eure Bilder negativ beeinträchtigen.

 

Tipps für den Fänger

  1. Etwas vorhalten: Damit dein Fisch richtig in Szene gesetzt und seine volle Größe auf einem Bild wieder gegeben wird, heißt es ihn etwas nach vorne zu halten.
  2. Fische richtig halten: Um das Fisch und Angler gut zu sehen sind, sollte der Fisch etwa auf Brusthöhe gehalten werden.
  3. Sauberer Fisch: Achte auf jeden Fall darauf, dass dein Fisch nicht blutverschmiert ist oder sonstiger Dreck an ihm klebt. Ein sauberer Fisch ist einfach ansehnlicher.
  4. Frisch fotografieren: Dein Fisch sollte möglichst sofort fotografiert werden ,da er nach dem Tod schnell seine intensive Farbe verliert.
  5. Köder mit aufs Bild: Lass den Köder für das Fangfoto ruhig noch im Maul des Fisches. So weißt du immer genau, mit welchem Köder du den Fisch überlisten konntet. Damit kannst du z.B. Statistiken (über Dekor, Größe oder Aktion) erstellen.
  6. Seite wählen: Grade bei älteren Fischen kommt es nicht selten vor das sie durch Verletzungen oder Narben gezeichnet sind, deshalb solltest du schauen, die bessere Seite des Fisches zu fotografieren.
  7. Und lächeln (cheese): Du solltest auf einem Fangfoto nicht aussehen, als ob du traurig bist oder dein Fang nichts Besonderes ist. Freue dich über deinen Fang und lächle ein bisschen. Dann bereitet es dir auch gleich Freude, wenn du dein Fangfoto nach einigen Jahren wieder siehst.

 

Fische richtig greifen/haltencheese and release

Bei Zandern kann man mit der einen Hand die Schwanzwurzel greifen und ihn mit der anderen Hand unter dem Bauch stützen.

Bei Barschen ist auch der gleichnamige Barschgriff eine super Entscheidung für das Fangfoto. Hierfür nimmt man den Barsch mit dem Daumen an der Unterlippe und stützt mit der anderen Hand den Körper.

Bei den Stachelträgern kommt es auch sehr gut, wenn die Rückenflosse für das Fangfoto aufgestellt ist. Diese könnt ihr von hinten mit einem Finger aufstellen. Bei Barschen hilft es auch oft, wenn du ihn mit dem Finger auf den Nachen klopfst. Dann stellt er sie aus Abwehr automatisch hoch.

Bei Hechte kann der Kiemengriff angewendet werden. Hierfür muss der Hecht komplett ausgedrillt sein, dann kann er direkt hinter dem Kiemendeckel gegriffen und aus dem Wasser geholt werden.

Bei Rapfen ist auch eher der Schwanzwurzelgriff zu empfehlen.

 

Die richtige Angelkamera

  1. Spritzschutz oder Wasserdicht: Ganz wichtig beim Angeln ist es eine Wasserdichte oder Spritzwasser geschützte Kamera mit sich zu führen. Denn es gibt ja nicht nur Angeltage, an denen die Sonne scheint. Außerdem kann es passieren, dass die Kamera durch Unachtsamkeit ins Wasser fällt.
  2. Selfie Modus: Es gibt viele Kameras, bei denen das Display gedreht oder verstellt werden kann. Wenn es also mal allein ans Wasser geht und niemand dein Fangfoto für dich knipsen kann, ist der Selfie Modus ein hilfreiches Extra.

Auf Tipps & Tricks unter dem Menüpunkt Zubehör findest du ein geeignete Kamera für schöne Fangfotos.

 

cheese and release