Fluorocarbon – Das fast unsichtbare Vorfach

Fluorocarbon – Das fast unsichtbare Vorfach

Fluorocarbon

Gut sinkend, nahezu unsichtbar und abriebfest.

Fluorocarbon hat einige Vorteile, doch alles was Vorteile hat besitzt meist auch Nachteile.

Hier muss jeder selbst wissen ob er sich für Fluorocarbon entscheidet, denn oft kann ein Vorteil auch ein Nachteil sein oder anders rum.

Hergestellt wird Flourocarbon (FC) aus dem Material Polyvinylidenfluorid.

Genau wie bei der Herstellung von herkömmlichen monofilen Schnüren, wird auch bei der Herstellung von Flouro das Material hoch erhitzt und durch Düsen gepresst.

Hauptsächlich wird FC als Vorfachmaterial beim Zander-, Barsch- und Rapfenangeln verwendet.

Auch beim Meerforellenangeln hat sich dieses Vorfachmaterial durchgesetzt.

Ihm wird nachgesagt, dass es eine geringere Scheuchwirkung als andere Materialien besitzt. Und das zu Recht. Denn die Lichtbrechung von Fluorocarbon kommt dem Lichtbrechungsfaktor des Wassers am Nächsten.

Das ist es auch das, was Fluoro zu einer der beliebtesten Materialien für Vorfächer macht, wenn es darum geht scheue und sichtstarke Räuber zu überlisten.

Aber auch bei Zanderanglern die an Steinpackungen und Muschelbänken den Räubern nachstellen, ist Fluorocarbon sehr beliebt. Denn gegenüber geflochtener und monofiler Schnur hat das Fluorocarbon eine höhere Abriebfestigkeit.

Doch im Gegensatz zu monofiler Schnur ist Fluorocarbon steifer, was einen kleinen Nachteil bei der Knotenfestigkeit mit sich bringt. Aber die Steifheit kann auch zum Vorteil sein. Denn beim Fischen mit Wobblern kommt es so zu weniger Überschlägen, dass heißt, die Haken verhängen sich seltener im Vorfach, da es stehst gesteckt ist beim Auswerfen.

Beim Drillen großer Fische die heftige Fluchten verüben, erholt sich das Material nicht mehr so gut, wie normale monofiele Schnüre. Was bedeutet, dass Fluorocarbon Schnüre sich nach einer starken Dehnung nicht wieder in die ursprüngliche Länge entlasten. So dass nach einen kraftvollem Drill das Vorfachmaterial sehr beansprucht sein kann und es ratsam wäre, es zu wechseln.

 

Richtig Knoten

fluorocarbon

Um Reibungshitze und unnötige Schnurschwächen zu verhindern, sollte wie bei monofiler Schnur auch das Fluorocarbon beim Knoten angefeuchtet werden.

Es ist sehr hilfreich das überstehende Material am Ende des Knotens etwas länger zu lassen und mit einem Feuerzeug einen Schweißpunt zu erzeugen.

fluorocarbon

Das ist noch einmal eine zusätzliche Sicherheit, falls sich der Knoten doch einmal öffnen sollte.

 

 

 

 

 

Vorteile

+hohe Abriebfestigkeit

+gutes Sinkverhalten

+geringe Sichtbarkeit

+lange Lebensdauer

+geringe Wasseraufnahme

 

Nachteil

-geringe Knotenfestigkeit

-gutes Sinkverhalten

-hoher Preis

-starke Dehnung/Streckgrenze

-starker Memory Effekt

 

Fazit

Wer eine Geflochtene als Hauptschur fischt, erhält durch die Verwendung eines Fluorocarbonvorfachs einen kleinen Puffer zur Abfederung von starken Fluchten.

Allerdings ist es in Gewässern mit Hechtbestand nicht zu empfehlen, ein Fluorovorfach zu verwenden. Hier empfehlen wir zum Stahlvorfach zu greifen, um den scharfen Hechtzähnen Paroli zu bieten.

Erste Wahl, Predax Stahl

Erste Wahl, Predax Stahl

Pflicht oder nicht?

In Gewässern mit guten Hechtbeständen kommt man nicht drum herum. Auch beim Barsch- oder Zanderangeln ist immer wieder mit Hechtbeifängen zu rechnen.

Wer schon einmal im Drill wegen Vorfachversagen einen guten Fisch verloren hat, wird wissen, wie er sich beim nächsten Mal besser absichert.

Die Rede ist vom Stahlvorfach.

Ein gutes Stahlvorfach ist wohl die beste Versicherung in einem Hechtgewässer. Auch wenn viele behaupten dass ein dickes, monofiles Vorfach genau so gut ist. Aber spätestens nach dem ersten Hecht kann das monofile Vorfach durch die scharfen Zähne beschädigt sein und ihr habt dann die Aufgabe, es auf Beschädigungen zu überprüfen. Sollte es beschädigt sein ist es empfehlenswert, eine neue Montage zu binden, da die Tragkraft der Schnur sehr beeinträchtigt ist. Das ist mühselig und geht außerdem schnell ins Geld. Wird das Vorfach bei einer Beschädigung nicht gewechselt, kann das beim zweiten Fisch schnell zum Abriss führen.

Entweder müsst ihr also nach jedem Fisch ein neues Vorfach montieren oder gleich mit einem qualitativ gutem Stahlgeflecht angeln.

Minderwertige Stahlvorfächer können aber auch Nachteile mit sich bringen.

Viele Stahlvorfächer haben die schlechte Eigenschaft, dass sie sehr steif sind und sich dadurch auch das Laufverhalten von leichten Ködern stark verändert.

Qualitäts- und Herstellungsunterschiede sind es, die die Eigenschaften des Geflechts verringern.

Auch die bleibenden Dauerwellen nach dem Auspacken einiger Vorfächer beeinflussen das Laufverhalten von leichten Ködern stark.

predax stahlvorfach

Nach dem Auspacken!
Links= Predax
Rechts=anderer Hersteller

Doch nicht nur das Geflecht spielt eine große Rolle. Die verbauten Kleinteile wie Wirbel, Quetschhülsen und Snap müssen auch qualitativ hochwertig sein.

 

Predax Stahlvorfach

Die Drillversicherung für Raubfischangler. Auf der Suche nach einem Stahlvorfach, sind wir vor einiger Zeit auf die Predax Stahlvorfächer gestoßen. In diesem Abschnitt gehen wir darauf näher ein.

Die fertig montierten Stahlforfächer „ready to fisch“ von Predax kommen in einer bräunlichen Färbung, so dass sie in den tieferen Gewässerbereichen nahezu unsichtbar sind und so eine Scheuchwirkung verhindern.

predax stahlvorfach

Durch diese Färbung konnte auf eine zusätzliche Farbbeschichtung verzichtet werden, was wiederum für eine bessere Eigenschaft sorgt.

Denn durch die fehlende Beschichtung verliert das Vordach nicht an Beweglichkeit und bleibt extrem weich.

Auch in den Flachwasserbereichen hat die Färbung den Vorteil, dass es keinerlei Reflexion abgibt.

Erhältlich sind sie in den Längen 30 und 50cm, was optimale Längen zum Hecht-, Zander- und Barschangeln sind.

 

 

 

 

 

Im Vergleich zu einigen anderen Stahlvorfächern haben die Predax Stahlvorfächer einen geringeren Durchmessen, bei gleicher Tragkraft.

predax stahlvorfach

Predax                                                                         anderer Hersteller

Durch die extreme Geschmeidigkeit des Edelstahlgeflechts werden auch leichte Köder nicht in ihrer Bewegung gestört.

Die verbauten Duo Lock Snaps lassen sich leicht öffnen und schließen, zudem verlieren sie auch nach vielen Köderwechseln nicht an Spannkraft, so dass es im Drill nicht zu Materialversagen kommt.

Duo Lock Snaps ermöglichen durch den großen Bogen dem Köder jede Menge Spielraum um sich verführerisch zu bewegen.

Weshalb sie auch perfekt für das Angeln mit Wobbler und Co. geeignet sind.

Der Predax Snap mit seinem geringen Bogen in der Drahtspitze erleichtert auch das Auffädeln auf Jigösen, so dass ein Köderwechsel nicht zur nervenraubenden Geduldsprobe wird.

 

 

7×7

stahlvorfach

7×7 bedeutet, dass 49 Einzelfäden miteinander verflochten sind.

Dieses Verfahren bewirkt eine sehr glatte Oberfläche und sorgt für eine Geschmeidigkeit, die kaum zu übertreffen ist.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass das 7×7 Stahlvorfach kaum gegen lästige Knicke anfällig ist.

 

Pflicht beim Hechtangeln

Ein zu dünnes Vorfachmaterial kann schnell zu Montage- und Fischverlust führen.

Um diesen Verlust zu verhindern, ist beim gezielten Hechtangeln ein Stahlvorfach Pflicht.

Länge

Da Hechte ihre Beute schnell sehr tief inhalieren können, solltet ihr ein längeres Vorfach als beim Barschangel wählen.

50 cm sind ein sicheres Maß, sodass die Hauptschnur bei tief geschluckten Ködern nicht an die scharfen Schlundzähne gelangen kann.

Selbst dieses Szenario könnte ganz schnell zum Verlust eures Fisches führen.

Tragkraft

Wenn ihr beim gezielten Hechtangeln auch mit großen Exemplaren rechnet, dann empfehlen wir euch ein Stahlvorfach mit einer Tragkraft von mindestens 12 kg zu verwenden.

 

Empfehlung beim Barschangeln

Bei leichten Ködern,wie Gummifischen oder Wobbler, ist es wichtig, dass sie nicht im Laufverhalten durch festes Vorfachmaterial beeinträchtigt werden.

Das 7×7 Stahlvorfach von Predax gewährleistet euch durch seine extreme Geschmeidigkeit ein perfektes Laufverhalten eures Köders.
Um also beim Barschangeln auch für Hechtbeifänge abgesichert zu sein, ist dass die beste Lösung von uns für euch.

Länge

Beim Barschangeln sollte das Stahl hingegen nicht all zu lang sein. 30cm ist eine ausreichende Länge. Das sorgt für ein geringeres Gewicht eures Vorfachs, so dass die Köderperformance keinesfalls beeinträchtigt wird.

Tragkraft

Eine Tragkraft von 9 kg ist eure Versicherung für Hechtbeifänge.

 

Schutz beim Zanderangeln

Wenn ihr in Gewässern angelt, in denen mit Hechtbeifang zu rechnen ist, solltet ihr auf jeden Fall auch immer ein Stahlforfach verwenden.

Zudem können Steinpackungen und Muscheln geflochtene und monofile Schnüre schnell beschädigen.

Um das zu verhindern, bietet ein Stahlvorfach euch beim Zanderangeln zusätzlich den Vorteil der Abriebfestigkeit.

Länge

Wie auch beim Barschangeln sind 30cm ein ausreichendes Maß, um das Gewicht des Vorfachs gering zu halten.

Tragkraft

Auch hier sind 9 kg Tragkraft völlig ausreichend.

 

Schonung

Fisch

Um einem Fisch geringes Leid zu zu fügen und ihn nicht elendig mit einem Haken (Köder) im Maul verenden zu lassen, empfehlen wir euch also ein Stahlvorfach zu verwenden. Somit kann ein Durchbeißen verhindert werden.

Geldbeutel

Hardbaits wie Wobbler oder Stickbaits kosten meist um die 10-30 €. Bei einem Verlust geht das also schnell ins Geld.

Genau das ist ein weiteres Argument, ein Stahlvorfach zu verwenden.

 

Fazit

Fertig montierte Vorfächer ersparen euch eine menge Zeit.

Wer aber doch selbst gebaute Vorfächer bevorzugt, kann auch hier auf die qualitativ hochwertigen Predaxprodukte zurückgreifen.

Für den Stingerbau ist das 7×7 Stahlgeflecht ebenfalls perfekt geeignet, um somit euren Gummifischen nicht die Beweglichkeit zu nehmen.

Schaut euch einmal den Kleinteil-Support auf predax-fishing.de an und überzeugt euch selbst von der Qualität.