Streetfishing – Welcome to the City

Streetfishing – Welcome to the City

Die Welt der Großstadtathleten

Im Stadtjungel geht es für Streetfisher auf die Jagd nach der etwas anderen Auszeit.

Im zivilen Look mit Rucksack oder Slingbag und Rute im Gepäck geht es durch die City.

Streetfishing ist die moderne Art durch die Stadt zu ziehen und die urbanen Gewässer zu befischen.

Von Spot zu Spot mit U-Bahn oder zu Fuß.

streetfishing

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Kompakte Rute und minimalistisches Gepäck machen die schnellen Spotwechsel möglich.

Um bestimmte Spots zu befischen erfordert es oft auch mal Parkourfähigkeiten. Denn nicht selten müssen auch mal Hindernisse wie Mauern oder Geländer überstiegen werden, um heiße Stellen zu befischen.

streetfishing

Großstadtathleten wissen,  wovon wir sprechen.

Mit dem Sound der Straße im Nacken, erlebt man ein Feeling der etwas anderen Art. Geräuschkulissen die normalerweise überhaupt nicht für Entspannung sorgen. Doch die Atmosphäre inmitten von Polizeisirenen, Autohupen und Passantenlärm formen das Streetfishing und machen es zu einem aufregenden und modernen Lifestyle, der vorallem unter jungen Anglern sehr beliebt ist.

Denn schon lange nicht mehr ist Angeln das lahme Hobby für Rentner.

Zwischen dem bunten Beton und den hohen Bauten der Großstadt unter U-Bahnbrücken hindurch und an Bars und Cafés vorbei, fließen die Gewässer der Streetfisher.

streetfishing

Keine idyllische Landschaft, sondern Hauswände und Stahlträger voll mit Graffiti. Schriftzüge, Bilder oder Streetart wie andere es nennen, prägen das Stadtbild.

In Mitten einer metropolischen Kulisse geht es auf Rapfen-, Barsch- und Zanderjagd.

Um perfekt für die Straße gerüstet zu sein, stellen wir Euch in weiteren Berichten unsere Vorschläge und Tipps für das ideale Streetfishing vor. Von der kompakten Tasche, an die viele Ansprüche gestellt werden, bis hin zur richtigen Combo für die Straßenangelei.

 

Fazit

Skyline und Großstadtcharme machen das Streetfishing zu etwas ganz besonderem und geben dem ganzen einen modernen Lifestyle.

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Macht die Stadt zu Eurem Revier.

1. Mai – Kunstköderverbot vorbei

1. Mai – Kunstköderverbot vorbei

Mit dem Ende der Hechtschonzeit endet auch das Kunstköderverbot in Berliner Gewässern.

Das Tackle für den 1. Mai ist geputzt, geölt und startklar.

Für viele Berliner Raubfischangler ist dieses Datum eine Mischung aus Weihnachten und Geburtstag in einem.

Wer nicht auf Friedfisch oder Stippe wechselt und keine Angelberechtigung eines anderen Bundeslands hat, muss also bis zum 01.Mai ausharren.

In unserem Bericht „Schonzeit überwinden“ haben wir Euch 5 Tipps gegeben, um anglerisch das Kunstköderverbot zu überwinden.

Zudem findet Ihr in dem Bericht die rechtlichen Grundlagen für das Berliner Kunstköderverbot §18 Angelfischerei.

Ab dem 1.Mai können in Berlin nun aber auch wieder Kunstköder über 2 cm Länge gebadet werden.

Jetzt kann dem Hecht wieder fleissig nachgestellt werden.

Wer einen Fisch entnehmen möchte, muss unbedingt das Mindestmaß von 45 cm beachten. Alle untermäßigen Fische müsst Ihr schonend releasen.

 

Vorsicht der Zander und der Rapfen haben immer noch Schonzeit. Solltet Ihr einen der beiden Fische als Beifang haben, müsst Ihr diese auch schonend zurücksetzen.

 

Schonzeiten Berlin

Hecht:

Schonzeit: 01.01 – 30.04

Mindestmaß: 45 cm

Zander:

Schonzeit: 01.01 – 31.05

Mindestmaß: 45 cm

Rapfen:

Schonzeit: 01.04 – 30.06

Mindestmaß: 40 cm

 

5 Tipps für gute Hechte

Nach der Schonzeit ist wohl die beste Zeit, um dem Hecht nachzustellen.

Wer hier einige wichtige Regeln beachtet, kann viele aufregende Stunden am Wasser erleben.

 

1. Fressplätze

Hechte verweilen noch einige Zeit nach dem Laichen an ihren Plätzen und genau hier fressen/jagen sie auch noch eine Weile.

Genau diese Plätze müsst Ihr also finden und aktiv Beangeln. Das sind meist flache Buchten und Schilfgürtel.

2. Hecht VS. Hecht

Kurz nach der Laichzeit sind die Hechte noch sehr aggressiv gegenüber Artgenossen und genau das solltet Ihr Euch zu Nutzen machen.

Nutzt dazu am besten Köder im Hecht-Dekor, um die Artgenossen zum Angriff aufzufordern.

3. Zwei auf einen Streich

Nach dem Laichgeschäft stehen Hechte oft sehr nah beieinander, deshalb macht es sich bezahlt, weitere Würfe am Fangplatz zu machen und nicht gleich den Nächsten aufzusuchen.

4. Go Slow

Die Hechte sind nach dem Ablaichen noch nicht in Topform und müssen erst einmal wieder Kraftreserven tanken, wesshalb sie einem Köder auch nicht wie ein Torpedo hinterher schießen.

Aus diesem Grund sollten Köder jetzt auch eher noch langsam durch das Wasser geführt werden.

5. On Top

Wenn die Hechte noch in den flachen Bereichen der Gewässer stehen, sind Topwaterköder wie Popper, Hopper und Wake Baits eine Bank.

 

 

Das Team WaterHoliX wünscht Euch allen ein dickes Petri Heil und tight lines!!!

 

 

 

 

 

Angelhaus Koss – Das Urgestein aus Berlin

Angelhaus Koss – Das Urgestein aus Berlin

Geschichte des Angelhaus Koss

Angelgeschäfte gibt es in Berlin viele, aber kaum eins mit solch einer Geschichte und Popularität wie das Angelhaus Koss.

Das Fachgeschäft in der Teglerstraße 36-37 in 13353 Berlin Wedding ist unter den Berliner Anglern sehr bekannt.

angelhaus koss

Mit einem Zigarettenautomaten der zum Madenspender umgebaut wurde, hat Koss für viel Aufmerksamkeit gesorgt.

Die Geschichte des Ladens blickt inzwischen auf 55 Jahre Angelindustrie zurück, was die Verkäufer zu ultimativem Fachpersonal macht.

Angefangen hatte Otto Koss in der Teglerstraße 36 mit einem Tierbedarfsladen und einer kleinen Angelecke. Nach und nach stiegen die Anfragen der Kunden nach Angel Zubehör, was dann auch in den Jahren den Tierbedarf verdrängt hat.

Heute ist es ein reines Angel Fachgeschäft, indem es auf rund 150 qm fast alles gibt, was man für den Angelsport benötigt. Egal ob zum Karpfenangeln, für das Angeln auf Raubfisch oder sogar zum Fliegenfischen, Micha und Alexander kennen sich bestens aus und beraten dich kompetent und freundlich über das passende Equipment.

Ende der Neunziger Jahre hat der Senior das Geschäft an seinen Junior, dem heutigen Inhaber Alexander Koss, übergegeben.

Seit ca. 28 Jahren bietet das Angelhaus Koss in einem weiteren Geschäft direkt nebenan auch Kleidung rund ums Angeln an. Hier findet man neben Wathosen oder typischen Angelwesten auch Thermoanzüge und sogar Campingzubehör. In dem großen Sortiment sollte jeder das finden, was er sucht.

angelhaus koss

Auf der Webseite des Angelhaus Koss findest du noch weitere Informationen zum Geschäft.

 

 

Der Madenautomat

maden automat

Ende der 60er Jahre ist Otto Koss, dem damaligen Ladeninhaber und Gründer des Angelhaus Koss, eine Idee gekommen. Er wohnte direkt neben dem Geschäft, was auch viele Stammkunden wussten. Oft kam es dann dazu, dass am Samstag oder Sonntag die Kunden vor der Wohnungstür standen und nach Maden fragten.

Um seine Wochenendruhe aber voll nutzen zu können, um selbst mal angeln zu gehen oder einfach mal dem Geschäftsalltag zu entkommen, kam er auf eine Idee. Einen Zigarettenautomaten so umzubauen, dass er kleine Dosen mit Maden herausgibt.

Es benötigte einige Genehmigungen um den Automaten an der Hauswand in der Teglerstraße 37 anzubringen. Doch in den 70er Jahren war es dann soweit und der Automat konnte installiert werden.

Bis heute wird die Tradition weitergeführt und hat bestimmt dem einen oder anderen Angler einen guten Fang am Wochenende gebracht, welchen er ohne die tolle Erfindung von Otto Koss niemals gemacht hätte.

Jeden Freitag wird der Automat durch Micha oder Alexander befüllt, so dass die Ladung bis über das Wochenende hinweg reicht. Für nur 1,00 € bekommt man eine Dose mit rund 100 Maden für einen entspannten Ansitz.

Koss nennt die Köder aus dem Automaten auch liebevoll „Automaden“.

Der Automat ist bereits so bekannt, dass Medien wie der Tagespiegel oder Focus Online und sogar Galileo bereits darüber berichtet haben.

 

Die erste Rute

Nach der bestandenen Angelprüfung von Isabel musste selbstverständlich eine passende Rute her.

Doch diese war in dem üppigen Sortiment von Koss garnicht so leicht zu finden.

Eine Rute zum Jiggen auf Barsch und Zander sollte es werden.angelhaus koss

Micha hatte ihr einige Ruten vorgestellt, doch immer hatte Isabel was auszusetzen. Die eine war zu schwer, die andere war zu groß und die nächste zu grün. Nachdem sie den Wunsch nach einer pinken Rute ersteinmal hinten an gestellt hat, ging es mit der Suche dann doch voran. Zudem hatte Micha noch ein Ass im Ärmel und holte ihr eine Rute aus dem Lager, die sie überzeugen sollte.

Während sich Verkäufer Micha im Lager auf die Suche machte, schaute auch Isabel sich weiter um schrie plötzlich: „hier, die, die will ich“. Eine Shimano Vengance 2,10 m mit einem WG von 10-30 Gramm.

Nachdem Micha mit einer Shimano Catana auch in 2,10 wieder gekommen ist, fiel ihr die Entscheidung schwer. Das Design der Catana überzeugte sie, aber am Ende machte die Vengence, die durch ihre Spiztenaktion punktete, das Rennen.

Glücklich, mit einem Strahlen im Gesicht und der neuen Rute in der Hand verließen wir das Angelhaus Koss.

 

Fazit

Ein traditionelles Angelhaus mit einem vielfältigen Sortiment und super freundlichem Fachpersonal. Ein Besuch lohnt sich auf jedem Fall.