Spintails – der Joker für die warme Jahreszeit

Spintails – der Joker für die warme Jahreszeit

Spintails

Es gibt sie in vielen verschiedenen Varianten. Anhand der Form, Farbe oder am Material kann man einen Spintail nicht erkennen.

Man findet sie als Rapfenblei, als Gimmiköder oder als Lipples. Aber eins haben alle gemeinsam. Was das ist, kann sich wohl jeder denken. Der Name“ Spintail“ verrät mal wieder alles und genau das ist auch das Erkennungsmerkmal der fängigen Köder.

Spintails sind Köder die am hinteren Teil ein Spinnerblatt für zusätzliche Reize besitzen.

spintailsspintails

Die unterschiedlichen Modelle haben natürlich auch unterschiedliche Laufeigenschaften, doch alle erzeugen starke Druckwellen und Reflektionen.

Diese Erkennungsmerkmale machen Spintails zu sehr fängigen Rapfen- und Barschködern.

Natürlich kann bei jedem Köder auch mit Beifängen gerechnet werden aber die eigentliche Zielgruppe begrenzt sich eher auf diese zwei Fischarten.

Wie die silbernen Raketen und die gestreiften Stachelritter von den Spinbaits überzeugt werden, beschreiben wir Euch in den unteren Abschnitten.

 

Rapfen fangen

Um Rapfen zu fangen erfordert es Köder, die schnell durchs Wasser geführt werden können. Die Silberpfeile lieben blitzschnelle Köder mit hochfrequenten Druckwellen.

spintailsSpezielle Spintails für Rapfen bestehen überwiegend aus Blei, wodurch sie auch ihren Namen erhalten haben. Ein Rapfenblei ermöglicht ein Auswerfen auf weite Distanzen.

Direkt unter der Wasseroberfläche geführt sind Rapfenbleie im Sommer Fanggaranten.

Denn genau dort tummeln sich in der warmen Jahreszeit haufenweise Brut-/ Beutefische. Jetzt kann der Spintail seine volle Wirkung ausspielen.

Die Spinnblätter erzeugen genau die Druckwellen, die die Rapfen zum Biss verführen. Bei dieser Art der Führung ist mit knallharten Bissen zu rechnen. Aber genau das ist es, was das Angeln auf Rapfen so spannend macht.

 

Barsche fangen

Die gestreiften Stachelritter lieben die hochfrequentierten Druckwellen, die das Blatt des Spintails erzeugt.

spintailsDie Kombination aus Reflektion und schnellen Druckwellen machen den Spintail zu Top Ködern unter Barschanglern.

Denn auch Barsche lieben eine schnelle Präsentation.

Hierbei sollte allerdings mit Spinnstops nachgeholfen werden. Das kann die Fangchancen deutlich erhöhen. Langsam Absinken lassen und schnell wieder auf Tempo bringen.

Meist knallen die Ritter in der Startphase auf die Köder und inhalieren sie regelrecht ein.

 

Führung

Je nachdem um was für ein Modell es handelt, muss auch die Führungsmethode angepasst werden.

Das Einleiern ist wohl die leichteste Art einen Köder zu präsentieren. Diese Art der Präsentation wird überwiegend zum Fangen von Rapfen angewendet. Beim gezielten Rapfenangeln können die Köder nicht schnell genug eingekurbelt werden.

Aber auch das Faulenzen und das Jiggen sind geeignete Führungsmethoden um Spintails zu präsentieren.

 

Warum Spintail?

Einige fragen sich bestimmt:

Was ist jetzt der Unterschied zu einem normalen Spinner?

Ersteinmal können durch die verschiedenen Modelle, die mit einem Spintail ausgestattet sind, ganz andere Führungsmethoden angewendet werden.

Die Absink- oder Auftauchphasen können komplett anders gestalltet werden. Ausserdem verändern sich auch einige Eigenschaften wie z.B. die Wurfeigenschaft, wobei ja bekanntlich Wurfgewicht und Aerodynamik eine große Rolle spielen.

Das Rapfenbei erfüllt diese Eigenschaften durch das hohe Gewicht und den schmalen Körper des Köders sehr gut.

 

Fazit

Diese Köder überzeugen vorallem in den wärmeren Jahreszeiten, in denen schnelle Köder mit starken Reizen erforderlich sind.

Im Winter hingegen sollten Spintails eher in der Köderbox bleiben.

 

Erste Wahl, Predax Stahl

Erste Wahl, Predax Stahl

Pflicht oder nicht?

In Gewässern mit guten Hechtbeständen kommt man nicht drum herum. Auch beim Barsch- oder Zanderangeln ist immer wieder mit Hechtbeifängen zu rechnen.

Wer schon einmal im Drill wegen Vorfachversagen einen guten Fisch verloren hat, wird wissen, wie er sich beim nächsten Mal besser absichert.

Die Rede ist vom Stahlvorfach.

Ein gutes Stahlvorfach ist wohl die beste Versicherung in einem Hechtgewässer. Auch wenn viele behaupten dass ein dickes, monofiles Vorfach genau so gut ist. Aber spätestens nach dem ersten Hecht kann das monofile Vorfach durch die scharfen Zähne beschädigt sein und ihr habt dann die Aufgabe, es auf Beschädigungen zu überprüfen. Sollte es beschädigt sein ist es empfehlenswert, eine neue Montage zu binden, da die Tragkraft der Schnur sehr beeinträchtigt ist. Das ist mühselig und geht außerdem schnell ins Geld. Wird das Vorfach bei einer Beschädigung nicht gewechselt, kann das beim zweiten Fisch schnell zum Abriss führen.

Entweder müsst ihr also nach jedem Fisch ein neues Vorfach montieren oder gleich mit einem qualitativ gutem Stahlgeflecht angeln.

Minderwertige Stahlvorfächer können aber auch Nachteile mit sich bringen.

Viele Stahlvorfächer haben die schlechte Eigenschaft, dass sie sehr steif sind und sich dadurch auch das Laufverhalten von leichten Ködern stark verändert.

Qualitäts- und Herstellungsunterschiede sind es, die die Eigenschaften des Geflechts verringern.

Auch die bleibenden Dauerwellen nach dem Auspacken einiger Vorfächer beeinflussen das Laufverhalten von leichten Ködern stark.

predax stahlvorfach

Nach dem Auspacken!
Links= Predax
Rechts=anderer Hersteller

Doch nicht nur das Geflecht spielt eine große Rolle. Die verbauten Kleinteile wie Wirbel, Quetschhülsen und Snap müssen auch qualitativ hochwertig sein.

 

Predax Stahlvorfach

Die Drillversicherung für Raubfischangler. Auf der Suche nach einem Stahlvorfach, sind wir vor einiger Zeit auf die Predax Stahlvorfächer gestoßen. In diesem Abschnitt gehen wir darauf näher ein.

Die fertig montierten Stahlforfächer „ready to fisch“ von Predax kommen in einer bräunlichen Färbung, so dass sie in den tieferen Gewässerbereichen nahezu unsichtbar sind und so eine Scheuchwirkung verhindern.

predax stahlvorfach

Durch diese Färbung konnte auf eine zusätzliche Farbbeschichtung verzichtet werden, was wiederum für eine bessere Eigenschaft sorgt.

Denn durch die fehlende Beschichtung verliert das Vordach nicht an Beweglichkeit und bleibt extrem weich.

Auch in den Flachwasserbereichen hat die Färbung den Vorteil, dass es keinerlei Reflexion abgibt.

Erhältlich sind sie in den Längen 30 und 50cm, was optimale Längen zum Hecht-, Zander- und Barschangeln sind.

 

 

 

 

 

Im Vergleich zu einigen anderen Stahlvorfächern haben die Predax Stahlvorfächer einen geringeren Durchmessen, bei gleicher Tragkraft.

predax stahlvorfach

Predax                                                                         anderer Hersteller

Durch die extreme Geschmeidigkeit des Edelstahlgeflechts werden auch leichte Köder nicht in ihrer Bewegung gestört.

Die verbauten Duo Lock Snaps lassen sich leicht öffnen und schließen, zudem verlieren sie auch nach vielen Köderwechseln nicht an Spannkraft, so dass es im Drill nicht zu Materialversagen kommt.

Duo Lock Snaps ermöglichen durch den großen Bogen dem Köder jede Menge Spielraum um sich verführerisch zu bewegen.

Weshalb sie auch perfekt für das Angeln mit Wobbler und Co. geeignet sind.

Der Predax Snap mit seinem geringen Bogen in der Drahtspitze erleichtert auch das Auffädeln auf Jigösen, so dass ein Köderwechsel nicht zur nervenraubenden Geduldsprobe wird.

 

 

7×7

stahlvorfach

7×7 bedeutet, dass 49 Einzelfäden miteinander verflochten sind.

Dieses Verfahren bewirkt eine sehr glatte Oberfläche und sorgt für eine Geschmeidigkeit, die kaum zu übertreffen ist.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass das 7×7 Stahlvorfach kaum gegen lästige Knicke anfällig ist.

 

Pflicht beim Hechtangeln

Ein zu dünnes Vorfachmaterial kann schnell zu Montage- und Fischverlust führen.

Um diesen Verlust zu verhindern, ist beim gezielten Hechtangeln ein Stahlvorfach Pflicht.

Länge

Da Hechte ihre Beute schnell sehr tief inhalieren können, solltet ihr ein längeres Vorfach als beim Barschangel wählen.

50 cm sind ein sicheres Maß, sodass die Hauptschnur bei tief geschluckten Ködern nicht an die scharfen Schlundzähne gelangen kann.

Selbst dieses Szenario könnte ganz schnell zum Verlust eures Fisches führen.

Tragkraft

Wenn ihr beim gezielten Hechtangeln auch mit großen Exemplaren rechnet, dann empfehlen wir euch ein Stahlvorfach mit einer Tragkraft von mindestens 12 kg zu verwenden.

 

Empfehlung beim Barschangeln

Bei leichten Ködern,wie Gummifischen oder Wobbler, ist es wichtig, dass sie nicht im Laufverhalten durch festes Vorfachmaterial beeinträchtigt werden.

Das 7×7 Stahlvorfach von Predax gewährleistet euch durch seine extreme Geschmeidigkeit ein perfektes Laufverhalten eures Köders.
Um also beim Barschangeln auch für Hechtbeifänge abgesichert zu sein, ist dass die beste Lösung von uns für euch.

Länge

Beim Barschangeln sollte das Stahl hingegen nicht all zu lang sein. 30cm ist eine ausreichende Länge. Das sorgt für ein geringeres Gewicht eures Vorfachs, so dass die Köderperformance keinesfalls beeinträchtigt wird.

Tragkraft

Eine Tragkraft von 9 kg ist eure Versicherung für Hechtbeifänge.

 

Schutz beim Zanderangeln

Wenn ihr in Gewässern angelt, in denen mit Hechtbeifang zu rechnen ist, solltet ihr auf jeden Fall auch immer ein Stahlforfach verwenden.

Zudem können Steinpackungen und Muscheln geflochtene und monofile Schnüre schnell beschädigen.

Um das zu verhindern, bietet ein Stahlvorfach euch beim Zanderangeln zusätzlich den Vorteil der Abriebfestigkeit.

Länge

Wie auch beim Barschangeln sind 30cm ein ausreichendes Maß, um das Gewicht des Vorfachs gering zu halten.

Tragkraft

Auch hier sind 9 kg Tragkraft völlig ausreichend.

 

Schonung

Fisch

Um einem Fisch geringes Leid zu zu fügen und ihn nicht elendig mit einem Haken (Köder) im Maul verenden zu lassen, empfehlen wir euch also ein Stahlvorfach zu verwenden. Somit kann ein Durchbeißen verhindert werden.

Geldbeutel

Hardbaits wie Wobbler oder Stickbaits kosten meist um die 10-30 €. Bei einem Verlust geht das also schnell ins Geld.

Genau das ist ein weiteres Argument, ein Stahlvorfach zu verwenden.

 

Fazit

Fertig montierte Vorfächer ersparen euch eine menge Zeit.

Wer aber doch selbst gebaute Vorfächer bevorzugt, kann auch hier auf die qualitativ hochwertigen Predaxprodukte zurückgreifen.

Für den Stingerbau ist das 7×7 Stahlgeflecht ebenfalls perfekt geeignet, um somit euren Gummifischen nicht die Beweglichkeit zu nehmen.

Schaut euch einmal den Kleinteil-Support auf predax-fishing.de an und überzeugt euch selbst von der Qualität.

 

Angeln in der Bode – Fliege vs. Spinne

Angeln in der Bode – Fliege vs. Spinne

Angeln im Harz das Eldorado für Fliegenfischer.

WaterHoliX machte sich am 12.09.16 auf den Weg in den Harz, kurz zuvor waren wir mit der Fliege an der Rhume auf Bachforelle unterwegs.

Traumhafte Landschaft beim Angeln an der Bode

Die wunderschöne Landschaft an der Bode

Doch nicht nur mit der Fliege kann an der Bode geangelt werden ,auch Spinnfischer kommen hier auf ihre Kosten.

Denn es gibt auch 2 Stecken an der Bode wo mit der Spinnrute auf Bachforelle ,Barsch und co. fischen kann.

Auf der Suche nach dem geeigneten Angelplatz fuhren wir durch den halben Harz.

Es ist es oft hilfreich sich bei einheimischen Anglern zu Informieren. Und genau das haben wir getan.

Wir trafen einen Fliegenfischen im Abschnitt…. und haben auch gleich gute Informationen bekommen.

Zum Glück haben wir einen von der gesprächigen Sorte getroffen der uns aber leider berichtete das kaum noch wilde Bachforellen in der Bode vorhanden sind sondern nur noch Zuchtforellen.

Aber auch diese machen spaß an dem feinen Gerät.

Streckeninformation

Zur Stecke gibt es leider nicht sehr viel Auskunft beim Kauf der Karte, doch wenn du vorab gut recherchierst wirst du schnell die erste Beschilderung finden.

Beschilderung für die Angelstrecke

Beschilderung für die Angelstrecke an der Bode

Es hat aber trotz Informationen noch einige Zeit gedauert bis wir die erste Beschilderung gefunden hatten, da wir leider unsere ausgedruckten Informationen in der Unterkunft vergessen hatten.

Die Beschilderung ist meist sehr versteckt an Bäumen angebracht und da es auch Sperrstecken gibt wo das Angel komplett verboten ist wollten wir kein Risiko eingehen.

Doch auch hier haben wir einen guten tipp für dich.

Schau dich vorab auf der Seite www.harze-fliegenfischer.de gut um und hole dir alle nötigen Informationen für die Strecke.

Nun zum Angeln

Das Thermometer hat 30 Grad an diesem Tag angezeigt, was nicht gerade eine optimale Temperatur zum angeln auf Forelle ist.

Doch wir versuchten trotzdem unser Glück an einigen Streckenabschnitten.

Hier bewährt sich der Spruch „Jeder Tag ist ein Angeltag doch nicht jeder Angeltag ist ein Fangtag“.

Die atemberaubende Natur hat uns fast vergessen lassen das wir noch keinen Erfolg verzeichnen konnten.

Doch da wir nicht ohne Fangerfolg nach Hause fahren wollten, probierten wir es an einer der Spinnstrecken.

Wir montierten nach und nach ein paar kleine Wobbler in verschiedenen Dekoren.

Plötzlich der erste Biss wir haben doch noch unseren Fangtag bekommen!

Noch wussten wir nicht was uns erwartet denn bei der starken Strömung bieten selbst die kleinen Fische einen super Drill.

Nach kurzer Zeit konnten wir feststellen das es sich nicht im unseren Zielfisch die Bachforelle handelte.

Ein barsch hat unseren Köder(Bachforellen Imitat) geschluckt.

Spinnfischen an der Bode

Schöner Bode Barsch

Nicht der Größte aber schöne intensive Färbung.

Sie Spinnstrecke an der wir gefischt hatten war die Strecke Auslauf TS Königshütte Zulauf Forellenanlage wo auch direkt ein Parkplatz für Angler ausgeschildert ist.

Im nächsten Jahr wollen wir es noch einmal auf Bachforelle an der Bode versuchen und hoffen das der Sommer dieses Jahr dann nicht zu so einer Späten zeit kommt.

 

In diesem Sinne Petri Heil dein WaterHoliX Team