Der passende Jighaken

Der passende Jighaken

Hakengröße wählen

In unseren letzten Beiträgen haben wir bereits über die verschiedenen Jigkopfarten und die Aufhängungen der Jighaken geschrieben.

Allerdings stellt sich noch die Frage: „Wie findet man die passende Hakegröße für die unterschiedlich großen Gummiköder?“

Folgende Regel kannst Du für alle Gummiköder verwenden. So wirst du nie mit einem zu großen oder zu kleinen Haken fischen.

Zuerst einmal aber sprechen wir über die Nachteile, die ein zu kleiner oder zu großer Haken bewirken kann, denn dieses entscheidet oft über Erfolg und Misserfolg.

Wenn Du einen zu großen Haken verwendest, kann der Hakenschenkel dem Köder schnell seine Beweglichkeit nehmen. Das muss aber nicht zwingend bei allen Ködern der Fall sein.

Fällt Deine Wahl auf einen zu kleinen Haken, kann das für viele Fehlbisse sorgen.

Was ist jetzt die richtige Größe für Deinen Gummiköder?

Die Grundregel

Erst einmal ist es wichtig, wie lang der Gummiköder ist. Hier nach richtet sich dann auch die Hakengröße.

Die Grundregel lautet, dass der Haken etwa aus dem ersten Drittel des Gummiköders wieder austreten soll. Die Drittelregel bewirkt, dass Dein Köder nicht an Beweglichkeit verliert und der Haken trotzdem lang genug ist, um Fehlbisse zu verhindern.

Bei Ködern mit viel Aktion im hinteren Bereich (z.B. Kopytos), kannst Du auch einen etwas größerer Haken verwenden.

Sollte Dein Köder allerdings auch viel Aktion im Bauchbereich haben, dann solltest Du wiederum am besten die 1/3 Regel beachten.

Hakengröße (Hakentabelle)

 

hakengröße

 

 

 

 

 

Diese Tabelle soll Dir als Hilfe zur groben Orientierung dienen.

Fazit

Jeder Hersteller hat andere Maße aber mit der 1/3 Regel findest Du einen guten Mittelweg.

 

Auf Bachforelle mit Veit Wilde

Auf Bachforelle mit Veit Wilde

Bachforelle im Harz

Anfang September waren wir, Isabel und Daniel, für ein paar Tage im Harz unterwegs. Unser Ziel: Angeln mit der Spinnrute auf Bachforelle.

„Angeln mit dem Profi“ Tag 1

Trotzdessen wir bereits im letzten Jahr im Harz unterwegs waren, gab es noch unzählige Orte und Spots zu erkunden. Glücklicherweise konnten wir am ersten Tag mit Veit Wilde losziehen. Gegen Sonntag Mittag wartete er bereits an unserer Unterkunft. Nach einer herzlichen Begrüßung und einem kurzen Plausch ging es auch schon direkt los. Da er sich im Harz gut auskennt, war das natürlich eine gute Sache und der erste Spot war schnell gefunden. Parken, Wathosen an, Rute und Köder geschnappt und ab ins Wasser. Für Isabel war es das erste Mal, in einer Wathose im Fluss zu angeln. Nach einer kleinen Sekunde der Überwindung stand Sie dann aber mit Veit und Daniel im Fluss und los ging es. Das Wasser reichte an diesem Spot bis oberhalb der Knie und war von der Temperatur her noch recht angenehm. Veit watete voraus und wir hinterher. Nach ein paar hundert Metern waten und einigen Würfen mit unseren Spinnruten haben wir dann beschlossen, den Spot zu wechseln. Also, raus aus dem Wasser und zurück zum Auto. Nach ca. 15 Minuten haben wir den nächsten Ort erreicht und weiter ging es. Nach den ersten ein bis zwei Würfen konnten wir endlich unsere ersten Bachforellen landen. Diesmal war der Fluss tiefer und strukturreicher. Wir schätzen, jeder zweite bis dritte Wurf war ein Erfolg. Aber die großen Muttis haben bis dato auf sich warten lassen. Isabel war gerade dabei Ihre gefühlte 7. Bachforelle zu landen, da knackte es auf einmal laut und Veit sagt: „Hä, is ja geil, jetzt ist meine Rute gebrochen….“. So wurde seine Rute ca. 30 cm kürzer und hatte somit keine wirkliche Spitzenaktion mehr. Aber na gut, einen Veit Wilde lässt das kalt und weiter ging es. Kurz nachdem er die kaputte Spitze demontiert hatte, knallte es in seinem Stummel. Bähm, er hat so ein Glück, nein wohl eher Wissen und zack ein riesen Monster ging auf seinen Wobbler. Die Forelle lieferte einen spannenden Drill. Durch die fehlende Spitzenaktion wurde es noch spannender, denn jetzt könnte die Forelle schnell ausschlitzen. Während Veit am Drillen war und wir daneben voller Spannung warteten, entstand eine etwas problematische Situation. Die Forelle wollte plötzlich zwischen Daniel seinen Beinen hindurch und abhauen. Zum Glück überlegte sie es sich aber anders. Er konnte sie trotz kaputter Rute landen und wir freuten uns mit ihm. ​​​

bachforelle

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Leider sollte das die einzige große Bachforelle bleiben. Aber egal, auch die kleinen Forellen haben uns Spass gebracht und die ein oder andere Forelle hatte dann doch das Mindestmaß schon erreicht bzw. überschritten. Nach ca. 2 1/2 Stunden waten gegen den Strom ging es dann zu Fuß über versteckte Wege wieder zurück zum Auto. Leider mussten wir uns dann von Veit wieder verabschieden aber es war wirklich ein super erfolgreicher erster Nachmittag für uns.

Leicht erschöpft vom ersten Tag gab es am Abend dann die Belohnung und man kann immer nur wieder sagen, selbst gefangen schmeckt es gleich viel besser 🙂

„Demotivation“ Tag 2

Der zweite Tag sollte für uns dann leider kein erfolgreicher Tag werden. Nachdem wir auf eigene Faust ein paar Spots in der Umgebung unserer Unterkunft angefahren haben, mussten wir das Fazit ziehen: Heute geht wohl bis auf ein paar Zupfer nichts mehr. Nach ca. 4 Stunden beschlossen wir  abzubrechen und noch ein wenig Sightseeing zu machen.

„Flaute“ Tag 3

Der Schneidertag demotivierte uns nicht und mit neuer Power hieß es an Tag drei, ab zur Okertalsperre. Die Angelberechtigungen haben wir uns am Morgen in der Touristeninformation in Clausthal-Zellerfeld besorgt. Ein kleiner Tipp: Auf vielen Seiten im Internet wird geschrieben, dass es die Angelberechtigungen in der Touristeninformation in Schulenburg zu erwerben gibt, aber dort gibt es seit über zwei Jahren keine Information und somit auch keine Angelberechtigungen mehr. Nach einem nervigen Hin- und Hergefahre fanden wir endlich einen passenden Parkplatz, an dem ein Abstieg runter zum Wasser möglich war. Zwei Tage auf Forelle im Fluss benötigten jetzt Abwechslung und mit unseren Gummiködern hofften wir voller Tatendrang ein paar Hechte oder Barsche rauszukitzeln. Ratet: Vergebens. Diese Talsperre ist so riesig und tief, es gibt keinen Bootsverleih und irgendwie auch keinen einzigen Fisch. Wir trafen noch einen älteren Herren mit seinem Enkel und auch die beiden haben nach ca. 5 Stunden aufgegeben. Dennoch war das Wetter mit uns und die Natur, Umgebung und Ruhe war einfach wunderschön. Zwischendurch gab es noch beim Windbeutel-König eine riesen Zwischenstärkung mit einem wunderschönen Ausblick auf die Talsperre und den Harz.Windbeutel König

Also, wer im Harz ist sollte dort unbedingt einen „Riesenwindbeutel“ essen. Aber Achtung, nichts für Menschen mit Laktoseintoleranz.
Auch dieser Tag neigte sich dem Ende zu und wir machten uns zurück in unsere Unterkunft.

„Motivation“ Tag 4

An Tag vier, unserem letzten Tag, ging es ganz in der Nähe in die Bode. Es sollte der krönende Abschluss des Harztripps werden. Fast jeder Wurf war ein kleiner bis größerer Erfolg und die Bachforellen sind wie wild auf unsere Spinner abgegangen.

bachforellebachforellebachforelle

Das Wetter war perfekt, die Sonne lachte, das Wasser war klar und die Umgebung einfach traumhaft.

Vier aufregende Tage gingen leider viel zu schnell vorbei aber wir kommen wieder.

Tight Lines

 

 

 

Die Aufhängungen der Jighaken

Die Aufhängungen der Jighaken

Im zweiten Bericht unserer Jigkopfserie geht es um die Aufhängungen der Jighaken.

Wer die Bedingungen des zu beangelnden Gewässers gut kennt, kann mit der richtigen Aufhängung einige Pluspunkte machen.

Denn den entscheidenen Unterschied an einem Jig macht die Ösenbefestigung, also die Position, in der die Öse aus dem Jigkopf (Bleikopf) austritt.

Je nachdem wo die Öse platziert ist, verändert sich auch der Stellungswinkel des Jighakens.

Tritt die Öse weit nach dem Schwerpunkt aus, verlagert sich der Hakenschenkel in eine stark abfallende Position. Dieser Ösenstand wird auch Frontaufhängung (Frontbefestigung) genannt. Diese Aufhängungsart findet man zum Beispiel bei dem Bananenjigkopf.

Befindet sich die Öse direkt über dem Schwerpunkt des Bleikopfes steht der Schenkel des Hakens in einer 45 Grad Stellung, also genau in der Waagerechten zur Montage. Gut zu sehen in unserer Abbildung des Erie-Jig.

Eine weitere Aufhängungsart und auch eine der meist verwendeten ist die Standardaufhängung (Standardbefestigung). Hier befindet sich die Hakenöse kurz nach dem Schwerpunkt und bewirkt dadurch eine leicht abfallende Position des Hakenschenkels.

Die verschiedenen Befestigungen lassen den Gummiköder in unterschiedlichen Startwinkeln beim Anjiggen vom Grund wegbewegen, womit man sich einen großen Vorteil in flachen als auch in sehr tiefen Gewässern verschaffen kann.

Ein Jig kann also den unterschiedlichen Bedingungen eines Gewässers angepasst werden.

 

Standardaufhängung

jighaken

Rund-Jigkopf

Das ist der Allrounder unter den Aufhängungen.

Mit ihr können eigentlich alle Bedingungen gut bewältigt werden, ob vom Ufer oder vertikal vom Boot.

Der Köder bekommt unter Wasser eine angewinkelte Position, da die Öse kurz nach dem Schwerpunkt befestigt ist. Diese Befestigung ist bei Jighaken mit einem Rundkopf vor zu finden.

Mit der Standardbefestigung ist man immer auf der richtigen Seite.

 

 

Zentrumaufhängung

jighaken

Erie-Jigkopf

Eine Aufhängungsart die z.B beim Erie-Jig anzutreffen ist.

Bei dieser Befestigung hängt der Jighaken in einer komplett senkrechten Position.

Denn die Öse befindet sich direkt dort, wo sich der Schwerpunkt des Jigkopfes befindet. Das macht den Jigkopf zu einem optimalen Vertikal-Jig. So kann der Köder am Erie-Jig auch beim Uferangeln perfekt von Brücken, Spundwänden und Stegen gut in einer horizontalen Position präsentiert werden.

Durch seine waagerechte Stellung ist der Erie-jig mit der Zentrumaufhängen auch für sehr tiefe Gewässer geeignet.

 

 

 

Frontaufhängung

jighaken

Bananen-Jigkopf

Die Frontaufhängung findet man bei dem Bananenkopf vor.

Durch die Fronbefestigung hebt sich der Jig besser vom Grund ab und startet in einer fast senkrechten Position in Richtung Wasseroberfläche.

Es ist eine Art der Befestigung, die in hängerreichen Gewässern für weniger Verlust durch die senkrecht aufsteigende Position sorgt. Das ist auch in flachen Gewässern sehr vorteilhaft, da dem Köder auf lange Distanz immer noch ein lebhaftes Verhalten gegeben werden kann.

 

 

 

Die Hakenstellungen im Vergleich

Im Vergleich sieht man noch einmal die unterschiedlichen Stellungen der Hakenschenkel.

Die Abbildung zeigt deutlich, warum der Rundkopf mit der Standardaufhängung der Allrounder unter den Jigs ist. Mit seiner leicht abfallenden Position ist er genau das Mittelstück und kann somit sehr vielfältig eingesetzt werden.

 

 

jighaken

Fazit

Bevor man also ein Gewässer beangelt sollte man versuchen so viele Informationen wie möglich zu erhalten, um somit den Jig direkt anpassen zu können.

Mit der Standardaufhängung am Rundkopf kann man nichts falsch machen. Wer sich also nicht sicher ist, welche Aufhängung für seine Verhältnisse die Richtige ist, sollte sich für die Standardvariante entscheiden.

 

 

Die verschiedenen Jigkopfarten

Die verschiedenen Jigkopfarten

Wie macht man Gummifische zu Raubfischködern? Genau! Man braucht einen Jighaken!

Doch bei der großen Auswahl an Jigkopfarten ist es nicht gerade einfach den Richtigen zu wählen.

Durch den passenden Jigkopf können die Fangerfolge stark beeinflusst werden, denn die Form des Jigkopfes bestimmt den Wasserwiderstand und damit auch die Bewegung des Köders.

Die erste Wahl ist wohl immer der Rundkopf. Damit kann man auch eigentlich nichts falsch machen.

Aber in machen Situationen kann eine andere Form des Jigkofes auch schon einmal sehr vorteilhaft sein.

Denn durch die Jigkopfform kann auch das Laufverhalten stark beeinflusst werden.

Aber viel wichtiger ist dann noch die Frage, welches Gewicht nehme ich für meinen Gummifisch?

Eine sehr wichtige Entscheidung liegt außerdem noch bei der Frage: Welche Aufhängung soll mein Jigkopf haben?

All diese Fragen zeigen, dass es nicht ganz leicht ist einen passenden Jighaken für den Gummihappen zu wählen.

In einer 4 teiligen Serie werden wir Dir alles Wichtige über die verschiedenen Jighaken näher bringen, um somit die Wahl des passenden Jigs zu erleichtern.

Im ersten Teil geht es um die verschiedenen Jigkopfarten.

Da es sehr viele verschiedene Jigkopfarten gibt gehen wir auf die bekanntesten 4 Arten ein und erklären deren Eingenschaften.

 

Die Jigkopfarten

Der Rundkopf

jigkopfarten

Der Allrounder unter den Jigköpfen. Mit dem Rundkopf-Jig kann man fast nichts falsch machen.

Wenn du einmal ein Gewässer nicht genau kennst, solltest Du auf den Rundkopf zurückgreifen. Durch den geringen Wiederstand lässt er sich im Stillwasser, als auch in Strömung gut fischen.

Ein kleiner Nachteil bei dem Rundkopf ist aber das der Köder nach dem Grundkontakt auf die Seite kippt.

 

 

 

 

Der Bananenkopf

jigkopfarten

Da beim Bananen-Jig die Öse zum Einhängen sehr weit vorn angebracht ist, startet er beim Anheben oder Einkurbeln in einem sehr steilen Winkel nach oben. Auch die Absinkgeschwindigkeit ist bei dem Bananjig deutlich langsamer. Das macht ihn zu einem idealen Flachwasser-Jig und ist damit perfekt zum Faulenzen geeignet.

Seine Bleikopfform hat außerdem den Vorteil, dass man mit dem Gummi am Bananen-Jig sehr hängerfrei angeln kann.

 

 

 

 

 

Der Eriekopf

jigkopfarten

Die besondere Eigenschaft des Erie-Jigkopf ist, dass er nach dem Aufschlagen auf den Grund in einer senkrechten Position stehen bleibt.

Diese Eigenschaft ist ein Vorteil beim Zanderangeln. Der Fisch kann sich den Köder durch dessen senkrechte Position immer noch gut vom Grund einverleiben.

Ein Jigkopf, der in einem strömungsreichen Gewässer zu Einsatz kommen sollte. Durch seinen sehr strömungsförmigen Körper bietet er kaum Widerstand. Das ermöglicht eine sehr leichte und angenehme Köderführung.

Auch beim Vertikalangeln kann dieser Jigkopf punkten. Durch seinen sehr tiefliegenden Schwerpunkt schwebt er an einer senkrecht heruntergelassenen Schnur in einer waagerechten Stellung.

 

 

 

Der Footballkopf

jigkopfarten

Wie man dem Namen entnehmen kann, handelt es sich hier um einen Jig, der einen footballförmigen Bleikopf hat.

Diese Form verleiht ihm eine gewisse Stabilität im Wasser. Sie verhindert ein Umkippen nach dem Aufkommen auf dem Grund.

Wie der Erie-Jig findet auch der Football-Jig durch seine Schwerpunktbefestigung seinen Einsatz beim Vertikalangeln.

 

 

 

Fazit

Die Form des Jigkopf ist entscheidend, um den Räubern den Gummi noch schmackhafter zu präsentieren.

Wer sein Gewässer also kennt kann mit der richtigen Wahl des Jigkopfes noch mehr rausholen.

Der Rundkopf-Jig ist immer eine gute Wahl wenn man nicht weiß, was einen erwartet. Allerdings hat er auch seine Nachteile gegenüber den anderen Arten.

Entscheidet selbst welcher Euer Favorit ist.

 

Rassel – Gummiköder mit Sound

Rassel – Gummiköder mit Sound

Eine sehr beliebte Methode um auf Raubfischjagd zu gehen ist ganz klar das Jiggen. Dieses ist mit eine der vielfältigsten Arten im Spinnfischbereich.

Mit dem Gummifisch am Jigkopf kann man alle Gewässerebenen entspannt abfischen ohne einen Köderwechsel vornehmen zu müssen oder sonstige Einstellungen zu verändern. Ausserdem erfordert es Konzentration und Geschick um dem Gummi den richtigen und erfolgsbringenden Lauf zu verpassen.

Um den Räubern die Suche etwas zu erleichtern, könnt Ihr den Gummifisch noch etwas aufpimpen.

Denn Reize sind es, die einen Raubfisch zum Beißen verführen. Bei Gummifischen sind es die Druckwellen oder Farbdekore also Spür/-und Sehreize.

Wobbeln hingegen haben meist sogar noch einen zusätzlichen Reiz. Die meisten sind mit Rasseln ausgestattet, die im Körper verbaut sind.

Warum nicht also auch dem guten alten Gummifisch einen Reiz mehr verpassen?!

rassel

Die Rassel

Um unseren Gummifisch noch verführerischer zu machen gibt es kleine Glasröhrchen mit Metallkugeln. Diese Glasröhrchen sorgen für den selben Effekt im Gummifisch die auch ein Wobbeln erzeugt, nämlich laute Geräusche.

Damit die Rasseln aber auch ihre volle Wirkung erzeugen, gibt es einige Varianten um sie im Gummifisch zu platzieren. Damit müsst Ihr den Gummifisch nicht einmal mehr stark anjiggen.

 

Montage der Rassel

rassel

Mit den Rasseln im Gummifisch können verschiedene Klangbilder erzeugt werden.

Für ein schnelles und lautes Klangbild sollte die Rassel bei einem Aktionshad im Schwanz montiert werden. Die Eigenaktion von einem Aktionshads sorgt für einen sehr lauten und aggressivsten Sound.

rassel

Ist die Schwanzflosse Eures Köders zu klein für die Rassel, dann könnt Ihr sie auch quer im Körper anbringen.Hierbei solltet Ihr allerdings darauf achten, dass Euer Gummiköder eine stark flankende Bewegung hat. Nur so kann die Rassel auch hier Ihre volle Wirkung zeigen.

Wer es lieber etwas unauffälliger mag kann die Rassel längs im Körper montieren. Das sorgt für langsame und leise Klänge. Die Kugeln im Glasröhrchen bewegen sich hierbei nur beim Auf- oder Abtauchen des Köders.rassel

 

Einsatz der Rassel

Nicht immer sollte die Rassel zum Einsatz kommen. Vorallem in sehr überfischten Gewässern kann sie zum Nachteil sein und die Räuber meiden Euren Krachmacher. Deshalb ist es ratsam an solchen Gewässern nicht sofort mit der Rassel den Tag zu beginnen, sondern erst einmal „leise“ anzufangen.

Der Einsatz der Rassel in den Abendstunden und in sehr trüben Gewässern kann hingegen oftmals Eure Fangerfolge steigern. So könnt Ihr den Räubern auch bei schlechter Sicht den Weg zum Gummihappen erleichtern.

 

Fazit

Der Einsatz der Rasseln ist eine gute Methode die Reize eines Gummifisches zu erweitern und gleichzeitig eine top Alternative zum Wobbler.