Wie macht man Gummifische zu Raubfischködern? Genau! Man braucht einen Jighaken!

Doch bei der großen Auswahl an Jigkopfarten ist es nicht gerade einfach den Richtigen zu wählen.

Durch den passenden Jigkopf können die Fangerfolge stark beeinflusst werden, denn die Form des Jigkopfes bestimmt den Wasserwiderstand und damit auch die Bewegung des Köders.

Die erste Wahl ist wohl immer der Rundkopf. Damit kann man auch eigentlich nichts falsch machen.

Aber in machen Situationen kann eine andere Form des Jigkofes auch schon einmal sehr vorteilhaft sein.

Denn durch die Jigkopfform kann auch das Laufverhalten stark beeinflusst werden.

Aber viel wichtiger ist dann noch die Frage, welches Gewicht nehme ich für meinen Gummifisch?

Eine sehr wichtige Entscheidung liegt außerdem noch bei der Frage: Welche Aufhängung soll mein Jigkopf haben?

All diese Fragen zeigen, dass es nicht ganz leicht ist einen passenden Jighaken für den Gummihappen zu wählen.

In einer 4 teiligen Serie werden wir Dir alles Wichtige über die verschiedenen Jighaken näher bringen, um somit die Wahl des passenden Jigs zu erleichtern.

Im ersten Teil geht es um die verschiedenen Jigkopfarten.

Da es sehr viele verschiedene Jigkopfarten gibt gehen wir auf die bekanntesten 4 Arten ein und erklären deren Eingenschaften.

 

Die Jigkopfarten

Der Rundkopf

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Der Allrounder unter den Jigköpfen. Mit dem Rundkopf-Jig kann man fast nichts falsch machen.

Wenn du einmal ein Gewässer nicht genau kennst, solltest Du auf den Rundkopf zurückgreifen. Durch den geringen Wiederstand lässt er sich im Stillwasser, als auch in Strömung gut fischen.

Ein kleiner Nachteil bei dem Rundkopf ist aber das der Köder nach dem Grundkontakt auf die Seite kippt.

 

 

 

 

Der Bananenkopf

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Da beim Bananen-Jig die Öse zum Einhängen sehr weit vorn angebracht ist, startet er beim Anheben oder Einkurbeln in einem sehr steilen Winkel nach oben. Auch die Absinkgeschwindigkeit ist bei dem Bananjig deutlich langsamer. Das macht ihn zu einem idealen Flachwasser-Jig und ist damit perfekt zum Faulenzen geeignet.

Seine Bleikopfform hat außerdem den Vorteil, dass man mit dem Gummi am Bananen-Jig sehr hängerfrei angeln kann.

 

 

 

 

 

Der Eriekopf

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Die besondere Eigenschaft des Erie-Jigkopf ist, dass er nach dem Aufschlagen auf den Grund in einer senkrechten Position stehen bleibt.

Diese Eigenschaft ist ein Vorteil beim Zanderangeln. Der Fisch kann sich den Köder durch dessen senkrechte Position immer noch gut vom Grund einverleiben.

Ein Jigkopf, der in einem strömungsreichen Gewässer zu Einsatz kommen sollte. Durch seinen sehr strömungsförmigen Körper bietet er kaum Widerstand. Das ermöglicht eine sehr leichte und angenehme Köderführung.

Auch beim Vertikalangeln kann dieser Jigkopf punkten. Durch seinen sehr tiefliegenden Schwerpunkt schwebt er an einer senkrecht heruntergelassenen Schnur in einer waagerechten Stellung.

 

 

 

Der Footballkopf

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Wie man dem Namen entnehmen kann, handelt es sich hier um einen Jig, der einen footballförmigen Bleikopf hat.

Diese Form verleiht ihm eine gewisse Stabilität im Wasser. Sie verhindert ein Umkippen nach dem Aufkommen auf dem Grund.

Wie der Erie-Jig findet auch der Football-Jig durch seine Schwerpunktbefestigung seinen Einsatz beim Vertikalangeln.

 

 

 

Fazit

Die Form des Jigkopf ist entscheidend, um den Räubern den Gummi noch schmackhafter zu präsentieren.

Wer sein Gewässer also kennt kann mit der richtigen Wahl des Jigkopfes noch mehr rausholen.

Der Rundkopf-Jig ist immer eine gute Wahl wenn man nicht weiß, was einen erwartet. Allerdings hat er auch seine Nachteile gegenüber den anderen Arten.

Entscheidet selbst welcher Euer Favorit ist.